Staatliches Herder-Gymnasium Nordhausen

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UNSERE SCHÜLERZEITUNG

herder times

Ausgabe 4

Es ist vollbracht - Die erste Ausgabe für das Schuljahr 2025/26 liegt vor

Mit der 4. Ausgabe stellen wir auf Ansicht der Print-Ausgabe in digitaler Form um (PDF-Datei).

Die Ausgabe findet ihr unter dem folgenden Link: Schülerzeitung 4. Ausgabe

Ausgabe 3

Mehr als nur Unterricht - Herr Seeber über seinen Alltag als Lehrer

Wie lange sind Sie jetzt schon an unserer Schule?

Seit dem Februar 2021 unterrichte ich am Herder-Gymnasium. Davon knapp über ein Jahr als Referendar und über zwei Jahre bereits als Lehrer.

Welche Fächer unterrichten Sie? Und welches Fach würden Sie noch gerne unterrichten?

Ich unterrichte Sozialkunde, Mathe und Sport. Das ist aber eine sehr gute Frage. Der erste Gedanke, der mir in den Sinn kommt, ist Biologie, da meine Mutter auch Bio-Lehrerin ist – da hätte ich schon einen Vorteil. Ich denke am Ende würde ich mich aber doch für Wirtschaft und Recht entscheiden, da es auch so naheliegend an Sozialkunde ist.

Was machen Sie so in Ihrer Freizeit?

Ich treibe sehr viel Sport in meiner Freizeit, er gehört zu meinem Leben. Ich praktiziere Kraftsport, fahre Mountainbike, auch Klettern, Windsurfen und Wandern gehören dazu. Eigentlich spiele ich auch Volleyball, das geht zur Zeit aber wegen meines vergangenen Nasenbruches nicht. Ich muss mich vor Bällen erst einmal in Acht nehmen.

Was ist Ihr Lieblingssong?

Mein absoluter Lieblingssong ist „Make you feel better“ von den Red Hot Chilli Peppers.

Was bereitet Ihnen an Ihrem Beruf die meiste Freude?

Am besten ist, dass man durch diesen Beruf einen bestimmten Sinn erfüllt: Man bringt den Schülern etwas bei. Es ist einfach schön, die positive Rückmeldung von den Schülern zu erhalten, wenn man zur Erweiterung des Wissens beigetragen hat. Außerdem erfüllt mich auch die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Menschen. Manche Klassen verbreiten direkt gute Laune, sobald man das Klassenzimmer betritt. Ich hoffe natürlich auch, dass ich das so zurückgebe und vielleicht auch jemandem den Tag verschönern kann.

Warum haben Sie sich für den Lehrerberuf entschieden?

Der Lehrerberuf war etwas, was ich mir sehr gut vorstellen konnte. Der Arbeitsalltag eines Lehrers hat Ähnlichkeit mit dem eines Schülers und so konnte ich mich in diese Rolle hineinversetzen. Außerdem erkläre ich anderen Menschen gerne Inhalte, die vorher vielleicht noch nicht bekannt waren.
Bin ich aber ehrlich, habe ich auch an gewisse Sachen gedacht, zum Beispiel dass ich als Lehrer viele freie Tage habe und dass ich mir meinen Alltag relativ selbstständig einteilen kann.

Würden Sie sich nochmals für diesen Beruf entscheiden?

Ja, auf jeden Fall. Ich muss persönlich sagen, dass dieser Arbeitsalltag am besten zu mir passt und viele andere arbeiten für das gleiche Geld wesentlich mehr. Mir ist die Flexibilität in meinem Job besonders wichtig. Da ich vor allem abends oft aktiv bin, gefällt mir die eigene Einteilung meiner Zeit und Aufgaben.

Haben Sie einen Lieblingsfilm?

Die Filmreihe von James Bond mag ich sehr gerne.

Die Redaktion bedankt sich für die offenen Worte und wünscht weiterhin Spaß und Erfüllung im Berufsalltag.

Pistenspaß und Lernfortschritte:
Die Wintersportwoche der Klasse 7 am Kreischberg

Es gehört bereits zur Tradition am Herder-Gymnasium, die Skiwoche. Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse des Herder-Gymnasiums machten sich auf den Weg zur Wintersportfahrt ins wunderschöne Skigebiet Murau am Kreischberg. Mit einem frühen Start in Nordhausen begann die Reise, die die Schülerinnen und Schüler voller Vorfreude in das Winterabenteuer führte. Nach einer entspannten Busfahrt erreichten sie ihr Ziel. Das nötige Material für die bevorstehenden Tage wurde ausgeliehen und die Zimmer in der Unterkunft „Olachgut“ bezogen.

Der erste Tag auf der Piste stand ganz im Zeichen der Eingewöhnung. Für die Anfängerinnen und Anfänger war es der Beginn eines aufregenden Lernprozesses: Erste Übungen im flachen Gelände halfen dabei, das Gleichgewicht zu finden und ein Gefühl für die Ski oder das Snowboard zu entwickeln. Die ersten Fahrten mit dem Schlepplift sorgten für einige Lacher, doch mit jeder Fahrt wurden die Bewegungen sicherer.

Am zweiten Tag vertieften alle – begleitet vom herrlichsten Kaiserwetter – ihr Können. Die Anfänger übten fleißig das Kurvenfahren, während die fortgeschrittenen Skifahrer sich an anspruchsvollere Manöver wagten. Die Erfolge waren beeindruckend: Bereits am dritten Tag konnten viele auf roten und sogar schwarzen Pisten fahren – ein Beweis dafür, wie eifrig geübt wurde und wie schnell alle dazu gelernt hatten. Besonders die steileren Abschnitte forderten Mut und Konzentration, doch am Ende überwog die Freude über das Erreichte. Die letzten beiden Tage der Wintersportfahrt dienten dem Festigen gelernter Techniken. Gemeinsam erkundeten die Teilnehmer die vielfältigen Pisten des Kreischbergs und genossen die atemberaubende Aussicht auf die verschneiten Gipfel.

Auch abseits der Piste war für Unterhaltung gesorgt: Beim Karaoke-Abend zeigte sich so manches Gesangstalent und beim Tischtennis wurde erbittert um den Sieg gespielt. Die Abende boten die perfekte Gelegenheit, den Tag Revue passieren zu lassen und die Erlebnisse miteinander zu teilen.
Am Freitag ging es nach einem letzten kurzen Skitag mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck zurück nach Nordhausen. Für viele Teilnehmende soll dies nicht das letzte Wintersportabendteuer gewesen sein.

Ein großes Dankeschön für die tolle Woche in Murau am Kreischberg geht an die Lehrkräfte der Fachschaft Sport Herrn Seeber, Herrn Schneider, Herrn Kube (hinten v.l.) sowie Frau Kofahl, Frau Leitzke und Frau Kahlert. Nicht auf dem Bild ist Herr Kleemann, der die Skibegeisterten begleitete.

Drei Buchstaben
Ihre Bedeutung und wie man mit ihnen umgeht

Im vergangenen Monat hatten wir, die Redaktion der Herder Times, die Ehre, ein Interview mit dem Autor und Kabarettisten Matthias Gerschwitz zu führen.

Wie auch in den vergangenen Jahren reiste er aus Berlin an, um zum Anlass des Welt-Aids-Tage mit den Schülern unserer neunten und zehnten Klassen in einen Dialog zu treten.

Matthias Gerschwitz (Jahrgang 1959) wuchs in Solingen als sechstes Kind musikalischer Eltern auf und entdeckte mit fünf Jahren die Leidenschaft Lesen für sich. Nach dem Studium gründete er als Kommunikationswirt eine eigene Werbeagentur und verschrieb sich seit 2007 selbst der Autorentätigkeit.
Als Kästner-, Tucholsky- und Erhardt-Fan versteht er, geschickt mit Humor sowie Satire umzugehen. Mittels eines kabarettistischen Bühnenprogramms kritisierte er Reklametexte und führte dem Zuschauer die Strategien der Werbung vor Augen.
Autobiographisch setzt sich Gerschwitz mit dem Thema HIV positiv auseinander und ist seit 2010 bundesweit vor allem an Schulen in der HIV-Prävention tätig.

Zunächst stellten wir die Frage, wie es ihm mit seiner Diagnose ergangen sei.
,,Da lernt man gerade jemanden kennen und weiß nicht viel von ihm‘‘, das sagte der Arzt im Januar 1994 zu Gerschwitz. ,,Ich wollte das natürlich nicht wahrhaben (…)‘‘ erzählte der Autor uns weiter. Ein jeder kennt es, am Ende gehen wir alle davon aus, dass uns bestimmte Krankheiten einfach nicht betreffen würden, so auch Matthias Gerschwitz: “Ich dachte, diese Krankheit ist etwas, womit ich mich niemals befassen müsste. Ich hatte nie in irgendeiner schlimmen Art gesundheitliche Probleme.“ Doch das reicht leider nicht, um eine Immunität gegen HIV aufzubauen.

Das Erschreckende an der Diagnose: Zu diesem Zeitpunkt galt HIV als sicheres Zeichen für den Tod. Erst im Jahr 1996 gab es Medikamente, die es möglich machten, mit der Infektion zu leben. Sehr lange verdrängte Gerschwitz die Krankheit, ,, (…) in dem Moment, wenn du plötzlich Medikamente nehmen musst und sie jeden Tag in deiner Küche stehen, in deinem Bad, Schlafzimmer, wo auch immer, dann realisierst du plötzlich, dass die Infektion da ist. (…).‘‘

Aus seinem näheren Umfeld konnte er auf Unterstützung zählen. Das sei allerdings keinesfalls selbstverständlich. Seinen Eltern erzählte er nie von seiner Infektion, da diese bereits über siebzig waren und die damals unausweichliche Folge der Krankheit, den sicheren Tod, nicht miterleben würden. Trotzdem wähnte sich Gerschwitz stets als Optimist, ,, (…) aber wir waren sicher, dass es zu schaffen sein muss‘‘, berichtete er von einem Treffen mit einem engen Freund, kurz nach der Diagnose.

Uns interessierte nun, ob er denn überwiegend positive oder auch viele negative Erfahrungen gemacht hatte, wenn Menschen von seiner Infektion erfuhren. ,,Ich habe Gott sei Dank (innerhalb der engsten Vertrauten) keine negativen Erfahrungen gemacht. Da gehörte ich in der Zeit eher zu der Ausnahme, als zu der Regel.‘‘
Seine optimistische Einstellung zur Krankheit half Gerschwitz, doch wie kam er letztendlich dazu, sich für die Präventionsarbeit stark zu machen? Zunächst lerne der junge Mensch in der Schule nicht genug über Ansteckungs- und Übertragungs-wege und auch innerhalb von Familien werde selten über derartige Themen aufgeklärt, so der Autor. Doch noch bevor er begann Schulen zu besuchen, widmete er sich seinem Buch, welches sich zur Aufgabe gemacht hatte, verschiedenste Fragen in Bezug auf das Thema HIV zu beantworten. Er stelle sich gern den Fragen. Als er in Frankfurt gelebt habe, seien die Schüler sehr aufgeschlossen gewesen, hätten ohne Scheu jede erdenkliche Frage gestellt. ,,Das war die allerschönste Veranstaltung, die ich überhaupt hatte, die waren so völlig schmerzbefreit und haben einfach das gefragt, was sie interessiert hat, ohne Rücksicht auf Verluste, das fand ich grandios.‘‘

,,Sie scheinen immer so positiv zu sein, warum ist das so?’’, wollten wir wissen. ,,Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln’’ zitierte +++. Auf diese Art und Weise hören die Leute zu und stehen dem Thema offener gegenüber und gerade zu Schülern bekomme man so einen besseren Draht.

Doch neben der Präventionsarbeit führt er auch einige weitere Projekte. Zunächst betreibt er, seit er in Berlin lebt, eine Werbeagentur und arbeitete vorher rund 15 Jahre bei Film und Fernsehen. Auch heute lässt der Autor sich nicht auf seine Diagnose reduzieren und schreibt weiterhin Bücher zu verschiedensten Themen oder beteiligt sich an Projekten auf und hinter der Bühne, wie zum Beispiel im letzten Jahr als Kabarettist.

Sein Infektionswert liege heute bei ca. 0.9, anstecken kann man sich ab einem Wert von 20. Gerschwitz hat schon lange gelernt, mit der Infektion zu leben. Durch die weiterentwickelten Medikamente sei das Leben mit HIV kein Problem mehr. Zuletzt fragten wir unseren Gast, was er sich für die Zukunft wünscht ,,Dass die Leute mit Blick auf die Krankheit entspannter werden.“ Die Forschung sei so weit fortgeschritten, dass man sich über eine Ansteckung lange keine Gedanken mehr machen müsse. Um den Leuten das bewusst vor Augen zu führen, betreibt er schließlich seine Arbeit. Aber natürlich sei immer noch Spielraum in der Erforschung der Krankheit und so hofft er, dass es weiterhin zu neuen Erkenntnissen komme.

Wir sind sehr dankbar, die Chance gehabt zu haben, uns direkt mit M. G. zu unterhalten, und wir hoffen, dass er auch in den nächsten Jahren weiterhin gerne unsere Schule besucht, um mit unseren Schülern in den Dialog zu treten. Denn eine Sache ist klar: Hinter Gerschwitz steckt so einiges mehr als nur ein Opfer der drei Buchstaben.

Ausgabe 2

Altstadtfest

Am Wochenende vom neunten bis zum elften August stand in unserer Altstadt wieder einmal das Altstadtfest an. Im Gegensatz zu den letzten Jahren fand es in diesem Jahr zu großen Teilen auf unserem Schulhof statt. Bereits am Mittwoch dieser Woche fingen dazu die Aufbauten an und so schmückten zum Freitagabend verschiedenste Essens- und Getränkestände unser Schulgelände. Auch eine der beiden Hauptbühnen beherbergten wir, die zweite befand sich in der Buswendeschleife, beim Ökumenischen Kindergarten. Insgesamt erstreckten sich die Festivitäten bis zum Restaurant Felix und zum ersten Mal konnte man, auch ohne Eintritt zu zahlen, den Großteil des Festes besuchen.

Zu den verschiedenen Köstlichkeiten, die man immer an jeder Ecke fand, zählten zum Beispiel Crêpes, Kartoffelspiralen und verschiedene Backwaren.

Auf unserem Schulhof traten die verschiedensten Bands wie Die Hofgang oder auch Quo Time, in der Buswendeschleife legte der DJ Garcia zum Freitag, und zum Samstag DJ Deelex, puTTi0815 wie auch Patrik Börsch auf.

Während des Besuches der Festivitäten drängte sich uns jedoch eine Frage auf: Waren es dieses Jahr wirklich weniger Leute oder war die räumliche Verteilung schuld an der vermeintlichen geringen wirkenden Menschenmasse?

Um diese Frage zu klären, hakten wir bei einigen Schülern nach:
,,War mir zu teuer.‘‘ oder ,,Ich fand die Lage des Fests in den letzten Jahren besser.‘‘ – Das waren die uns am häufigsten genannten Gründe für das Wegbleiben unserer Schüler.

Trotzdem war das Altstadtfest ein gelungenes Event und es war eine Ehre für unsere Schule, es beherbergen zu dürfen.

Wieder einsatzbereit und an die neuen fünften Klassen übergeben – die Spielekisten

Seit dem letzten Schuljahr steht für jede Klasse der Klassenstufe 5 eine Spielekiste zur Verfügung. Sie finden sich in den Spinten der ersten Etage im Südflügel. Ob Frisbeescheibe, Spielanleitungen, kleine Bälle oder Fadenspiele – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Besonders interessiert sind die jüngeren Schülerinnen und Schüler immer wieder an den Tischtenniskellen sowie -bällen

und nutzen die sich auf dem Hof befindlichen Platten, um sich in den Hofpausen zu bewegen und Spaß zu haben. Die Verantwortlichkeit liegt mit den Schlüsseln in ihren Händen – auf dass die Spielemöglichkeiten lange halten und Abwechslung bieten.

Neu am Herder gesichtet - Interview mit Herrn Kugelmeier

Auch wenn wir mit über 60 Lehrerinnen und Lehrern viele Lehrkräfte in der Wiedigsburg haben, fällt ein neues Gesicht doch schnell auf. Herr Kugelmeier, wie lange sind Sie bereits an unserer Schule?

Seit dem 01.08.2024 bin ich jetzt Lehrer am Herder-Gymnasium.

Welche Fächer unterrichten Sie? Und warum haben Sie sich für diese entschieden?

Ich unterrichte Deutsch und Ethik. Ich interessiere mich sehr für die Literatur und Philosophie und das war auch der Hauptgrund für meine Fächerwahl.

Außerdem bin ich ein großer Fan der Philosophie und so fiel mir die Entscheidung der Fächer leicht.

Welches Fach würden Sie noch gerne unterrichten?

Höchstwahrscheinlich Englisch, da ich Sprachen generell gerne mag und ich auch Serien und Filme auf Englisch schaue. Auch die englische Literatur zieht mich an und deshalb lese ich auch viele englische Bücher.

Was machen Sie so in Ihrer Freizeit?

Ich fahre gerne Motorrad und bin auch seit 2013 im Rennsport tätig. Sonst fotografiere ich gerne in meiner Freizeit. Für eine Runde Schach bin ich auch immer zu haben!

Welches sind Ihr Lieblingssong und Ihr Lieblingsfilm?

Ich höre gerne „Rise against“, die Band kennt ihr aber wahrscheinlich nicht, die ist ein bisschen älter. Zu meinen Lieblingsfilmen gehört auf jeden Fall „Interstellar“. Das ist nämlich einer der besten Filme, die ich jemals gesehen habe, ist sehr empfehlenswert.

Hinter „Interstellar“ verbirgt sich ein US-amerikanisch-brittischer Science-Fiction-Film unter der Regie von Christopher Nolan aus dem Jahr 2014. Der Film spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Menschheit die Erde verlassen muss und ein neues Zuhause auf einem anderen Planeten sucht.

„Rise against“ ist eine US-amerikanische Punk/Hardcore Band aus Chicago, welche im Jahr 2001 ihr erstes Lied veröffentlichte.

Wo waren Sie tätig, bevor Sie auf unsere Schule gestoßen sind?

Also ich habe mein Referendariat an einer Schule in Leinefelde absolviert und zwei Jahre war ich dann an einer Gesamtschule in Göttingen tätig. *lacht* Das war echt ganz interessant, da von kleinen, energiegeladenen Grundschülern bis zu unmotivierten, ruhigen Abschlussschülern wirklich alles dabei war. Es war immer sehr spannend dort, vor allem da die Schule so groß war.

Wie sind Sie auf unsere Schule gestoßen ?

Lustige Geschichte, eine damalige Kollegin von mir hat sich vor mir an dieser Schule für den letzten freien Platz beworben. Meine Bewerbung kam erst zwei Tage nach ihrer und ich war mir sicher, dass sie die Stelle bekommt. So kam es dann auch, jedoch hat sich meine Kollegin für einen anderen Arbeitsplatz entschieden und ich habe vor dem letzten Wochenende der Sommerferien von Herrn Trump erfahren, dass ich ab dem 01.08 an dieser Schule unterrichten werde.

Wir wünschen einen guten Start am Herder und viel Spaß mit den großen und kleineren Schülerinnen und Schülern.

Kennenlerntage ebneten Weg in den neuen Schulalltag – 122 Schülerinnen und Schüler starteten am Herder

Die Kennenlerntage wurden in diesem Jahr von der Schulsozialarbeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule in Nordhausen, der Jugendkunstschule und dem Jungen Theater Nordhausen organisiert.

Hier hatten die Schüler zwei Tage die Möglichkeit, unter Anleitung von Anika Lier und Diana Witzenhausen auf spielerische Art miteinander vertraut zu werden.

Nach einer Begrüßung aller Schüler im Audimax und einem gemeinsamen Frühstück stellte Frau Lier ihre Arbeit als Schulsozialarbeiterin vor und gestaltete mit den Schülern Baumwollrucksäcke als Erinnerungsstück an die Kennenlerntage. Die Rucksäcke wurden gefüllt mit einem Willkommensgruß aus der Schulsozialarbeit (Glücksbringer für das Schuljahr, Kulturpass und weiteren kleinen Überraschungen). Im Vorfeld konnte bereits jeder seinen Namensbutton gestalten.

Außerdem lernten sie zusammen mit Daniela Bethge im Theaterworkshop, sich gegenseitig stärker wahrzunehmen und ihre gemeinsamen Wünsche und Ziele zu formulieren, denn gemeinsam kann vieles erreicht werden.

Am zweiten Tag gab es nach dem gemeinsamen Frühstück in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Jugendkunstschule für jede Klasse die Möglichkeit, eine eigene Leinwand und die Klassenbox zu gestalten, auf welcher die Namen aller Schüler sowie positive Wünsche für die Klassengemeinschaft verewigt wurden. Diese Leinwände haben mittlerweile ihren Platz in jedem Klassenzimmer der fünf Klassen gefunden und werden sie stetig daran erinnern, dass sie an diesem Projekt alle gemeinsam mitgewirkt haben.

An beiden Tagen gab es ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa der Hochschule Nordhausen.
Das Projekt der Kennenlerntage wurde gefördert durch die Kulturagentinnen Thüringens.


Bis zur nächsten Ausgabe.
Eure Schülerredaktion

Ausgabe 1

Über die Redaktion

Welche Eissorte favorisiert eure Lieblingslehrer? Was passiert hinter den Kulissen beim Weihnachtskonzert? Für all diese Fragen gibt es eine Antwort und wir haben sie. Damit freuen wir uns, euch als neue Schülerredaktion begrüßen zu dürfen. Unsere Gruppe besteht aus Schülern der neunten und zehnten Klasse, welche die Schülerzeitung wieder ins Leben gerufen haben. Ab dem nächsten Schuljahr wollen wir monatlich eine Ausgabe unseres Blättchens veröffentlichen. Hier werdet ihr immer wieder verschiedenste Berichte, Interviews & Umfragen zu unterschiedlichen Themen und Ereignissen, die uns Schüler beschäftigen, finden. Wir hoffen, viele von euch zu erreichen und sind für Wünsche, Anregungen und eigene Ideen offen.

Eure Schülerredaktion

Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass es ab sofort wieder eine Schülerzeitung am Herder gibt: Maja Uebner, Maren Lüttich und Adea Kulashi

Jahresrückblick

Das Herder zeigt, was es kann

Kulturelle Veranstaltungen gehören zu unserem jährlichen Schulalltag dazu. Ganz besonders war in diesem Jahr der Loriot – Abend. Getreu dem Motto „100 Jahre Loriot“ brachten die DG-Schüler der 10. Klasse berühmte Sketche wie „Das Ei“ oder „Der Lottogewinn“ auf die Bühne. Auch der Tag der offenen Tür bot für interessierte Schüler der vierten Klassen die Möglichkeit, einen Einblick in unseren Schulalltag zu bekommen. Dieser wurde zahlreich besucht und die unterschiedlichsten Fächer konnten erkundet und ausprobiert werden.

Die DG-Schüler der Klassen 9 brachten Loriot auf die Bühne
Begrüßung der Viertklässler und ihrer Eltern zum Tag der offenen Tür in der Aula

Wettkämpfe

Sportwettkämpfe

Dieses Schuljahr bewies sich das Herder-Gymnasium in vielen sportlichen Wettkämpfen. Von Mannschaftssportarten, wie Volleyball und Basketball, zu individuellen Sportarten, wie Leichtathletik und Tischtennis, konnten unsere Schüler mit ihrer Leistung glänzen.

Zoè Waldeck erhielt als sehr erfolgreiche Sportlerin und engagierte Abiturientin vom Landessportbund den Pierre de Coubertin-Schülerpreis 2024

Akademische Wettkämpfe

Neben den sportlichen Wettkämpfen fanden an unserer Schule ebenfalls akademische Wettkämpfe statt. Die Physikolympiade und Biologieolympiade hatten viele Teilnehmer der neunten Klassen, die ihr Glück versuchten und erfolgreich waren. Bei dem “Jugend debattiert”-Wettkampf nahmen zahlreiche Schüler, aus beiden Altersgruppen teil und konnten ebenfalls ihre Leistung beim Regionalwettbewerb im Humboldt-Gymnasium beweisen.

Erfolgreiche Debattanten 2024 mit Schulleiter Andreas Trump

Prüfungen über Prüfungen

Wie jedes Jahr standen auch dieses Jahr wieder Prüfungen für die zehnten und zwölften Klassen an. Blöd nur, dass alle, die sich dieses Jahr an den Abschluss gewagt hatten, aus Sicht des Ministeriums keine Opfer der Corona-Pandemie mehr zu sein scheinen. So machten wir uns nun gemeinsam an die ungekürzten, ungefilterten Prüfungen und wurden von der einen oder anderen Aufgabe überrascht.

In der zehnten Klasse, welche sich der BLF widmete, bedeutete vor allem Mathe große Anstrengung. Während sich eine Handvoll der Schüler mit einer absoluten Höchstleistung eine Eins errechneten, konnten einige von uns auch den Zweitkorrektor nicht von unserer Performance überzeugen und so besuchten einige die Mathe-Nachprüfung.

Die allgemeine Meinung sagt, dass die naturwissenschaftlichen Prüfungen wohl am verträglichsten gewesen sein sollen.

Ein Fazit: Ist die BLF wirklich so schlimm? Irgendwie schon. Man bereitet sich Monate lang vor, um dann in Mathe trotzdem ein Mangelhaft zu schreiben und kämpft sich durch die Nachprüfung, um dann nie wieder nach diesem Abschluss gefragt zu werden.

Trotz allem dient sie als gute Prüfungsvorbereitung für die nächsten Jahre und lässt die Schüler (wenigstens) ein wenig Erfahrung sammeln. Wäre ein Leben ohne die BLF schöner? Absolut, jedoch scheint sich das Wegfallen dieser Prüfung immer weiter zu entfernen. Es hilft also alles nichts, Zähne zusammenbeißen und durch!

Auch das Abitur ging nicht spurlos an unseren Zwölfern vorüber und auch hier wurde an einigen Stellen gebangt. Wie auch bei der BLF schafften es leider nicht alle durch die Prüfungen und so bestanden einige Schüler ihr Abitur nicht.

Viele Stimmen sagen, dass einige Prüfungen zu schwer gewesen seien. Allen voran stieß die Matheprüfung auf Unverständnis bei den Schülern.

Nichtsdestotrotz: Der großen Mehrheit konnte am Freitag das Reifezeugnis würdig übergeben werden. Nach mehreren Jahren war es endlich wieder möglich, die Abiturzeugnisübergabe feierlich im Theater durchzuführen. Übrigens haben es zwei Schülerinnen vollbracht, die Traumnote 1,0 zu erreichen und elf weiteren wurde ein Schnitt von 1,5 oder besser attestiert. Wir gratulieren und wünschen für den zukünftigen Lebensweg alles Gute.

Der Chor sorgte auf der Theaterbühne für eine festliche Stimmung
Unser Schulleiter Andreas Trump ehrt die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2024

Ausblick auf das nächste Jahr

Und so ist das Schuljahr auch schon wieder vorbei. Die Ferien stehen vor der Tür und laden mit eisigen Temperaturen zu sechs Wochen der puren Erholung ein. Doch was erwartet uns, wenn wir uns am ersten August zu einem weiteren Jahr des Lernens versammeln?

Zunächst einmal erwarten uns einige Abschiede. So wird unser geliebtes Pausenbistro nächstes Jahr nicht mehr die erste Anlaufstelle für Pommes und Burger sein. Auch von einigen Lehrern müssen wir uns verabschieden. So geht zum Beispiel Herr Lumm, auch bekannt als ,,Eagle-Eye“, in den wohlverdienten Ruhestand. Wieder andere Lehrerinnen sorgen für das Bestehen der zukünftigen Jahrgänge und so gehen Frau Trümper und Frau Lübbecke in dem nächsten Jahr in die Elternzeit.
Wir freuen uns trotz dessen auf ein weiteres Jahr des Lernens und können es kaum erwarten mehr über die Ereignisse an unserer Schule zu berichten.

Schöne und erholsame Ferien
eure Schülerredaktion

Sommerpause
Kontakt
Schulleiter:   Herr Trump
Stellvertreterin des Schulleiters:   Frau Meyer
Oberstufenleiterin:   Frau Roeder
     
Bereichsleitung Klassenstufen 5 und 6:   Frau Bauersfeld
Bereichsleiung Klassenstuefen 7 bis 9:   Frau Nagler
     

 
Sekretariat Schulleitung
Sekretariat Oberstufe